Monday·25·September·2006
Suizid im Stadtgebiet //at 14:57 //by abe
Liebe (anderen) Velofahrer und -fahrerinnen von Zürich,
egal, wie multimobil ihr seid: Autofrei heisst weder hirn- noch beleuchtungsfrei.
Manchmal habe ich echt das Gefühl, in Zürich gibt es mehr hirnlose Velofahrer als hirnlose Autofahrer. Autofahrer ohne Licht sind dort nachts jedenfalls recht selten, aber Velofahrer ohne Licht sind nachts in Zürich eher der Normalfall. (Naja, spätestens im Triemli gibt’s dann hoffentlich einen Merkbefreiungsentzug.)
Hmm, ab wann Veltheim wohl auch Fahrsicherheitstraining für Velofahrer anbietet? Notwendig wär’s ja anscheinend.
Veltheims Palette für die motorisierten Verkehrsteilnehmer ist jedenfalls schon recht umfangreich, wie die LUGS heute mal wieder bei ihrem regelmässigen Schleuder-Event (leider diesesmal parallel zu multimobil und dem Klausenrennen) feststellen durfte.
Diesesmal war ich übrigens mit der Ente dabei, welche sich mit ihren 28 PS wider Erwarten sehr wacker geschlagen hat und durch ihre angsteinflössende Kurvenlage (Bilder und Filmli bei Priska) und entsprechenden Reifengeräuschen für die einen oder anderen beeindruckten Gesichter gesorgt hat. (Oder waren’s eher besorgte Gesichter?)
Now playing: J.B.O. — Schlumpfozid im Stadtgebiet
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Tuesday·11·July·2006
Fahrsicherheitstraining, ABS und altersschwache Schläuche //at 09:49 //by abe
Gestern war ich dank Priskas Organisations- und Überzeugungstalent zusammen mit anderen LUGSern beim Fahrsicherheitstraining im Veltheim Driving Center im Aargau in der Schweiz.
Da die Ente momentan eh wegen verschlissener Motorlager darauf wartet, den Motor überholt oder ausgetauscht zu bekommen, und ich sowieso lange Strecken lieber mit meinem CX fahre, wenn ich mal wieder nicht ganz so viel Zeit habe, wie ich gerne hätte (bin am Abend —äh— Morgen vor der Fahrt in die Schweiz um 2 Uhr aus dm Büro), war ich mit dem CX dort.
Neben der Theorie, in der sich ein paar der Dinge, die ich vor 15 Jahren in der Fahrschule gelernt (aber — zum Glück — teilweise eh nie akzeptiert hatte) als falsch herausstellten und die meine Fahrphysikkenntnisse um einige feine, aber wichtige Details erweiterte, gab’s auch viele, sehr aufschlußreiche Erfahrungen mit dem eigenen Auto.
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Monday·03·April·2006
Und gleich die erste Feuerprobe: Geisterfahrer //at 13:34 //by abe
Da war man grade am Samstag bei einem Fahrsicherheitstraining und prompt darf man das gerade Gelernte auch gleich einsetzen: Auf der Rückfahrt gen Mainz kam mir in einer Autobahnbaustelle zwischen Rheinfelden und Lörrach ein Geisterfahrer entgegen: Vollbremsung auf nasser Fahrbahn — die beiden Fahrzeuge blieben etwa im Abstand von 10 bis 15 Meter stehen.
Der geisterfahrende Audi verzog sich dann holpernd aber recht flott über die die beiden Fahrbahnen trennenden gelbe Wulst mit kleinen roten Baken auf seine Fahrbahnseite und fuhr mit einem sichtlich verdatterten Fahrer weiter. Vermutlich war er mehr geschockt als ich.
Etwa ein Kilometer später wurde mir auch klar, wie das überhaupt passieren konnte: Dort endete die gelbe Wulst plötzlich und die (noch nicht ganz fertige) Autobahn sah aus wie eine Landstraße — oder eben wie die Fahrbahn einer normalen, zweibahnigen Autobahn, wenn man mal von dem doppelt durchgezogenen Streifen zwischen den beiden Spuren und den wirklich großen Schildern “Achung! Gegenverkehr!” absieht.
Warum man dann allerdings trotzdem auf einer leeren (vermeintlichen) Autobahn mit doppelt durchgezogen Streifen zwischen den beiden Spuren auf der linken Spur fahren muss, ist mir allerdings völlig unklar. Naja, die Wege mancher Autofahrer sind offenbar unergründlich. Und Murphy war dieses Wochenende wohl faul: Eigentlich hätte nach Murphys Gesetz sowas direkt vor dem Fahrsicherheitstraining passieren müssen und nicht danach. ;-)
Der provisorische Ersatz für den rissigen
LHM-Rücklaufschlauch hat übrigens problemlos bis nach Hause
gehalten (und hält immer noch), das Ersatzteil habe ich heute
morgen bei Rosenstocks bestellt und wird am Donnerstag eingebaut.
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