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Thursday·08·June·2006

XTaran, übernehmen Sie //at 00:41 //by abe

Aus der Stöckchen Abteilung

Von Priska kam da grade ein Stöckchen geflogen und da ich grade am Mittagfuttern bin, solche Fragekataloge eh meist recht amüsant finde, kann ich da auch grade mal übernehmen. :-)

1. Greife das Buch, welches Dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4:
Hmmm, schwierig. So direkt auf dem Büro-Schreibtisch liegt kein Buch mehr. Im Schubladencontainer liegt noch ein “Anwender-Handbuch Compaq LTE 386s/20 Personal Computer” für einen entsprechenden Laptop, den mein Chef mal bei mir entsorgt hat. Dient darin momentan noch primär als Briefbeschwerer, damit die Schublade zugeht. Ein Seite “1-18” gibt es nicht, also nehmen wir “2-18”. Zeile 4 ist eine Überschrift: “Anwendungsprogramme”. Die vierte Fließtextzeile lautet: “[Ein typisches Beispiel] für diesen Programmtyp ist eine Tabellenkalkulation (englisch: Spreadsheet). Mit einer [Tabellenkalkulation können z.B. …]”.
2. Strecke Deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was findest Du?
Meine Schreibtischlampe, das Telefon und den linken Brüllwürfel.
3. Was hast Du als letztes im Fernsehen gesehen?
Bei meinen Eltern in Schwarzenberg einen Biathlon bei der Winterolympiade. Und ja, ich habe ihn live gesehen. *grins*
4. Mit Ausnahme des Computers, was kannst Du gerade hören?
Meine Kollegen, wie sie grade über irgendwelche Modem-Konfigurationen diskutieren.
5. Wann hast Du den letzten Schritt nach draussen getan?
Als ich vor ca. einer Stunde zum Essen holen gefahren bin.
6. Was hast Du gerade getan, bevor Du diesen Fragebogen begonnen hast?
Mein Mittagessen angefangen.
7. Was hast Du gerade an?
Blaue Jeans, Wanderstiefel, ein weißes Orga-T-Shirt von einem Ententreffen der Einkorn Wildenten. Das übliche halt.
8. Hast Du letzte Nacht geträumt?
Nein, tief und fest geschlafen.
9. Wann hast Du zum letztenmal gelacht?
Als ich heute morgen verstanden habe, daß den Tippfehler in einer Symlink-Submission zuerst mal komplett falsch interpoliert hatte.
10. Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem Du Dich gerade befindest?
In meinem Sichtbereich nix, weiter drüben hängt ein Conrad-Wandkalender.
11. Hast Du kürzlich etwas sonderbares gesehen?
Beim Essen holen im McDoof einen Kindergeburtstag, auf dem die Hälfte der Jungs eine mit Gel erstellte, irokesenähnliche, rote Frisur hatte.
12. Was hälst Du von diesem Quiz?
Hmmm, mal was anderes, da es sehr viel unvorhersehbares einfließen läßt.
13. Was war der letzte Film, den Du gesehen hast?
Montag abend: “V wie Vendetta”.
14. Was würdest Du kaufen, wenn Du plötzlich Multimillionär wärst?
Hmmm, schwierige Frage. Vermutlich noch ein paar alte Autos mehr und den Platz zum Abstellen derselbigen, einen Bauernhof mit großer Scheune und guter Netzanbindung zum Beispiel. ;-) Und dann wahrscheinlich noch irgendwelche politisch korrekten Sachen oder Mitgliedschaften.
15. Sag mir etwas über Dich, was ich noch nicht wusste.
Ich konnte nicht umhin, irgendwann Pringles-Dosen anfangen zu sammeln.
16. Wenn Du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?
Sämtliche Großmächte in lauter kleine, harmlose Staaten zerfallen lassen.
17. Tanzt Du gerne?
Im Allgemeinen nicht.
18. George Bush
Miserable Failure und Brezeln.
19. Stell Dir vor, Dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest Du es nennen?
Wahrscheinlich irgendeinen in Norddeutschland, Skandinavien oder der Schweiz typischen Vornamen. Den Namen einer guten Bekannten finde ich recht nett: Mömke — Allerdings haben den IIRC sich die Eltern selbst ausgedacht in Anlehnung an irgendeinen nordischen Jungennamen, den ich wieder vergessen habe. Halt bloß nix typisch Deutsches oder total Exotisches. (Einer der Mechaniker in meiner Lieblingwerkstatt heißt Tai mit Vornamen. Die Mutter ist Asien-Fan. Das wäre nach meinem Geschmack wieder etwas zu exotisch.)
20. Und einen Jungen?
Für den gilt das gleiche. Also keinen Jungen namens SuSI —äh— Susi.
21. Würdest Du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
Ich bin grade dabei. Naja, falls 30km hinter die Grenze ziehen als Auswandern gilt. ;-) Aber auch sonst: Ich war mal kurz davor, nach Oslo zu ziehen. Dänemark ist auch recht nett, Neuseeland ebenfalls reizvoll. Andererseits: Irgendwo hinzuziehen, wo ich niemanden kenn, keine Freunde habe, das wäre vermutlich nicht so mein Ding. (Und ja, selbst in Oslo hatte ich damals Freunde.)
22. Was würdest Du Gott sagen, wenn Du das Himmelstor erreichst?
“Oh, Dich gibt’s doch?”
23. Zwei Leute, die das hier auch beantworten sollen.
Dieter Schlabonski, nachdem er ja nun auch ein Blog hat *evilgrin* und, hmmm, Eric.

Achja, ich hab diesen Blog-Eintrag in Etappen geschrieben. Also nicht über den Zusammenhang zwischen Posting-Uhrzeit und daß ich grade zu Mittag futtere wundern. ;-)

Now playing: Eläkeläiset — Humpaton joulu

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Thursday·02·March·2006

The right Religion for me //at 02:34 //by abe

from the psychology-light dept.

While having a look at HE’s blog, I found an online self test called Which religion is the right one for you? (new version) and the result was mostly as expected but some of the results made me wonder a little bit:

You scored as agnosticism. You are an agnostic. Though it is generally taken that agnostics neither believe nor disbelieve in God, it is possible to be a theist or atheist in addition to an agnostic. Agnostics don’t believe it is possible to prove the existence of God (nor lack thereof).

Agnosticism is a philosophy that God’s existence cannot be proven. Some say it is possible to be agnostic and follow a religion; however, one cannot be a devout believer if he or she does not truly believe.

agnosticism
83%
Satanism
83%
atheism
79%
Islam
46%
Buddhism
46%
Judaism
38%
Paganism
33%
Christianity
29%
Hinduism
21%

Which religion is the right one for you? (new version)
created with QuizFarm.com.

Agnosticism is indeed, what I think is the only “right” religion, although I believe that there is no god at all, so Atheïsm is also an expected result. Also expected was the low rating for Christianity since I never really understood Christians although probably a lot of my real life is based on some of their principles.

Less expected was the high ranking of Satanism, but Wikipedia helps understanding the result: “Many Satanists do not worship a deity called Satan or any other deity. Unlike many religions and philosophies, Satanism generally focuses upon the spiritual advancement of the self, rather than upon submission to a deity or a set of moral codes.”

Oh, and please always remember: “I believe” means “I do not know” or sometimes even “I do not want to know”. — or in German: Glauben heißt nicht wissen (wollen).

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Jesus Christus Sohn des Fliegenden Spaghettimonsters? //at 01:44 //by abe

Aus der Was-Dubya-kann-können-wir-schon-lange Abteilung

Nachdem insbesondere der Präsident eines gewissen Staates (United States of Jesus oder so ähnlich), in dem es offiziell genauso wie unserem Staate eine Trennung von Staat und Kirche geben soll, massiv die Lehre vom “Intelligenten Design” des Universums propagiert und dies auch als Zweifel an der Darwinschen Evolutionstheorie im Biologieunterricht lehren läßt, hat sich eine sympatisch-zynische Gegen-Religion gebildet: Die Pastafari, die an das Fliegenede Spaghettimonster als Gott “glauben”. Sie haben sich zum Ziel gesetzt im Schuluntericht in Kansas gleichberechtigt mit der kreationistischen Ansicht von Dubya gelehrt zu werden.

Boing Boing bietet sogar 1 Millionen US-Dollar Belohnung für denjenigen, der empirisch widerlegt, daß Jesus Christus Sohn des Fliegenden Spaghettimonsters ist.

Nette Religion das ist, genauso wie der Jediismus. Aber Darwinisten, Atheïsten und Agnostiker sind mir trotzdem wesentlich sympathischer.

Now playing: Herbert Grönemeyer — Amerika

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Von taz-Lesern und Christen //at 01:41 //by abe

Aus der provokativen Abteilung

Heute habe ich meinen ersten Leserbrief an die taz geschrieben:

From: Axel Beckert <abe@deuxchevaux.org>
To: briefe@taz.de
Subject: Von taz-Lesern und Christen

Öffentlicher Leserbrief zum Kommentar "Zwischen Hysterie und
Desinteresse" von Stefan Reinecke aus der taz vom 7.1.06

Lieber Stefan Reinecke,

ich mag ja die taz und auch die Kommentare in der taz, selbst wenn
bzw. gerade weil sie manchmal recht bissig sind und auch hin wieder
dem Leser etwas unterstellen. Aber der gesamten taz-Leserschaft zu
unterstellen, sie seien alle Christen, ist schon heftiger Tobak.

  Ist das Alte Testament mit dem Grundgesetz vereinbar?

Als ich das las, kamen mir ungefähr folgende Gedanken: »Nette Idee. Da
findet sich sicher was. "Du sollst keine anderen Götter neben mir
haben." klingt z.B. nicht so, als wäre es mit der Religionsfreiheit
nach Grundgesetz, Artikel 4, Abs. 1 vereinbar: "Die Freiheit des
Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und
weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich."«

Und dann kommt sowas:

  Überlegen Sie gut, denn wenn Sie falsch antworten, steht Ihre
  Verfassungstreue in Zweifel.

Wie bitte?!? Ja, klar, das gilt für Christen, aber das steht hier als
hätte der vorherige Satz auch "Ist die taz mit dem Grundgesetz
vereinbar?" lauten können -- dann wäre der Hinweis nämlich
gerechtfertigt.

Sicher, der Kommentar will zeigen, wie abstrus die Politik der CDU im
Ländle isch -äh- ist, und er hat sicher auch beim einen oder anderen
Christen die gewünschte Wirkung gezeigt und ihn recht kalt erwischt,
aber z.B. bei Agnostiker und Atheisten, von denen es in Deutschland
und insbesondere unter den taz-Lesern sicher nicht gerade wenig gibt,
geht der Schuß kräftig nach hinten los.

		Mit freundlichem Gruß, Axel Beckert
-- 
/~\                                    | Axel Beckert
\ /  ASCII Ribbon Campaign             | abe@deuxchevaux.org
 X   Say No to HTML in E-Mail and News | abe@fsinfo.cs.uni-sb.de
/ \                                    | http://abe.home.pages.de/

Bin mal gespannt, ob er abgedruckt wird. :-)

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Hackergotchi of Axel Beckert

About...

This is the blog or weblog of Axel Stefan Beckert (aka abe or XTaran) who thought, he would never start blogging... (He also once thought, that there is no reason to switch to this new ugly Netscape thing because Mosaïc works fine. That was about 1996.) Well, times change...

He was born 1975 at Villingen-Schwenningen, made his Abitur at Schwäbisch Hall, studied Computer Science with minor Biology at University of Saarland at Saarbrücken (Germany) and now lives in Zürich (Switzerland), working at the IT Support Group (ISG) of the Departement of Physics at ETH Zurich.

Links to internal pages are orange, links to related pages are blue, links to external resources are green and links to Wikipedia articles, Internet Movie Database (IMDb) entries or similar resources are bordeaux. Times are CET respective CEST (which means GMT +0100 respective +0200).


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