Thursday·02·March·2006
German voting statistics viewed from a Debian System //at 01:54 //by abe
The last years I always sticked to the voting statistics of the ARD Tagesschau, since the only acceptable other news source in German television, ZDF heute corporated with MSNBC.
But this year, also the Tagesschau showed the Microsoft logo in some statistic on TV, which the German Linux association LIVE tried to get removed by stating that this an illegal advertisment in a political TV show.
Well, they weren’t successful, but at least the statistics on the web don’t show an M$ logo. But they have another problem:
My desktop system, a Pentium II with 400 MHz and 578 MB of RAM, is still running Woody, because I yet can’t live without Galeon 1.2.x, which was replaced on Sarge by Galeon 1.3.x — a complete rewrite which lacks most features I liked in Galeon 1.2.x. Galeon 1.2.x doesn’t show the above mentioned website that good, so I tried some browsers from Sarge. But none of them showed that page correctly:
|
Galeon 1.2.5 based on Mozilla 1.4.2 from Debian 3.0 Woody |
Firefox 1.0.4 from Debian 3.1 Sarge |
|
Konqueror 3.3.2 from Debian 3.1 Sarge |
Dillo 0.8.3 from Debian 3.1 Sarge |
So interestingly, the page is best readable in Konqueror and Dillo while only Firefox doesn’t show all of the main content of the page.
Somehow I fear, the pages have been “optimised” for MSIE, while the ZDF voting statistics page just don’t work at all: It needs JavaShit and Flash. *plonk*
Regarding the published extrapolations: I’m at least happy that CDU
(black, right conservative) and FDP (yellow, business liberal / free market) probably won’t have a majority. But what
this will result in is still unknown. There are too many options open
for our politicians to do any prediction. I would probably prefer
Red-Red-Green or Red-Green as we have it at them moment. Worst case
for me would be Black-Yellow.
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Heute nacht regnet’s eh nicht… //at 01:45 //by abe
Dachte ich. Und der Wetterbericht auch. Und so ließ das Dach der Ente offen. Komm’ ich morgens schneller weg, dachte ich.
Dann nachts aufwachen, weil irgendwas plötzlich so rauscht. Nach ein paar Sekunden war ich in meiner Jeans und meinen Tevas auf dem Weg nach unten, raus aus dem Haus, zum Auto hinrennen, den Regen nach kurzem Grummeln ignorierend. Es schiffte in Kübeln.
Murphy vs. XTaran — 1:0
So schnell es geht, das Dach zugerollt, auf den Fahrersitz gesessen und das Dach von innen eingerastet (was normalweise nur von außen geht, erst recht mit dem zusätzlichen Sonnensegel über den vorderen Sitzen) und zugemacht. Uff. Das Sonnensegel hatte wenigstens die Sitzflächen der Vordersitze einigermaßen trocken gehalten. Glück im Unglück.
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Das Merkel wird Kanzler //at 01:44 //by abe
Ob Treibholz jetzt immer noch stolz auf dieses Land ist? SvenK nimmt’s wenigstens mit Humor, auch wenn er vor ein paar Wochen noch suizidgefährdet klang.
Naja, das Merkel ist ja zum Glück nicht ganz so schlimm wie Dubya, aber ich frage mich grade trotzdem, ob nach sorryeverybody.com nun auch sorryeverybody.de kommt. Geben tut’s das ja schonmal, gehören einem Herrn Reiner Rusch aus Haan, leitet aber auf eine W3 Solutions GmbH in Berlin weiter. Schade…
Hmmm… tschuldigungalle.de oder tschuldigungjedermann.de gibt’s allerdings noch nicht. Und tschuldigung.de zeigt in einem Frame auf http://gonzo2003.mine.nu/, was aber grade nicht erreichbar ist. Naja, wenigstens dafür entschuldigt hat sich der Besitzer ja mit der Domain schonmal…
*weiterles* Soso, Stoiber wird also Wirtschaftsminister. Da werden sich die Dealer aber freuen.
Nuja, wollen wir mal hoffen, daß die Große Koalition nicht — wie
einer meiner Kollegen hier schwarzmalt — die Zweitstimme bei
Wahlen und die Bürgerrechte abschafft. Letztere sind eh schon tief
genug gesunken.
Und wir wollen hoffen, daß Gysi Recht behält und die Große Koalition
recht bald wieder auseinanderbricht und man dann — ohne Schröder
— auf Rot-Rot-Grün hoffen darf.
Denn schließlich hat Schröder […]
aus der SPD eine zweite Union gemacht
, wie Gysi so schön im taz-Interview formuliert.
Schröder scheint nun aufgegeben zu haben. Und ohne den
Möchtegern-CDUler Schröder kann man wieder Hoffnung für die SPD haben.
(Und ja, ich bin unverbesserlicher Optimist. ;-)
Now playing: Skyclad — Fainting by Numbers
Nachtrag, 19:45 Uhr: Gerade lese ich in der taz in
einen Artikel um die Direktkandidatur des wegen antisemitischer
Äußerungen aus der CDU ausgeschlossenen Martin Hohmann: Sollte Hohmann
wirklich die meisten Erststimmen bekommen und direkt in den Bundestag
einziehen, würden die Zweitstimmen der Hohmann-Wähler ungültig. Das
sieht das Wahlgesetz bei Direktkandidaten vor, die keine Landesliste
im Rücken haben.
Kann mir bitte jemand den Sinn hinter dieser
Regelung erklären und wieso ich trotz ausfühlichsten Unterrichtungen
über das deutsche Wahlrecht zu Schulzeiten und politischem Interesse
noch nie etwas davon gehört habe? (Nebenbei: Hohmann hat immerhin
21,5% der Erststimmen bekommen, die CDU aber trotz Befürchtungen das
Direktmandat mit 39,1% der Stimmen vor der SPD mit 29,7% gewonnen.)
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Jesus Christus Sohn des Fliegenden Spaghettimonsters? //at 01:44 //by abe
Nachdem insbesondere der Präsident eines gewissen Staates (United States of Jesus oder so ähnlich), in dem es offiziell genauso wie unserem Staate eine Trennung von Staat und Kirche geben soll, massiv die Lehre vom “Intelligenten Design” des Universums propagiert und dies auch als Zweifel an der Darwinschen Evolutionstheorie im Biologieunterricht lehren läßt, hat sich eine sympatisch-zynische Gegen-Religion gebildet: Die Pastafari, die an das Fliegenede Spaghettimonster als Gott “glauben”. Sie haben sich zum Ziel gesetzt im Schuluntericht in Kansas gleichberechtigt mit der kreationistischen Ansicht von Dubya gelehrt zu werden.
Boing Boing bietet sogar 1 Millionen US-Dollar Belohnung für denjenigen, der empirisch widerlegt, daß Jesus Christus Sohn des Fliegenden Spaghettimonsters ist.
Nette Religion das ist, genauso wie der Jediismus. Aber Darwinisten, Atheïsten und Agnostiker sind mir trotzdem wesentlich sympathischer.
Now playing: Herbert Grönemeyer — Amerika
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Genialer Blondinenwitz //at 01:44 //by abe
Normalerweise sind ja Blondinenwitze IMHO nix, was in ein Blog
gehört, aber der hier ist so genial wie alt (erste
Vorkommen datieren auf Juli 2003 :-), der muß einfach
verlinkt werden. *grins*
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Die CDU schreckt im Wahlkampf auch nicht vor Urheberrechtsverletzungen zurück //at 01:43 //by abe
War zwar schon letzte Woche, aber ich hab’s trotzdem erst heute über de.alt.netdigest mitbekommen: Die CDU bedient sich ja seit einiger des 73er Rolling Stones Hit “Angie” zu Werbezwecken. Anscheinend allerdings ohne die entsprechenden Rechte dazu zu haben. Sowohl die eurpäische Vertretung der Stones als auch eine Sprecherin der Stones erklärte, die Stones hätten keinerlei Zustimmung dazu erteilt. Die CDU verweist dagegen auf die GEMA, mit der sie das Problem im Vorab “geklärt” hätte. Die GEMA aber widerum läßt nur das verlauten, was auch zu erwarten war: Sie können dazu gar keine Erlaubnis geben und sie hätten der CDU dies sowie daß sie sich an die Rechteinhaber persönlich wenden müßten, auch “klargemacht”.
Wie war das nochmal mit “Hart aber gerecht”?
Nur leider scheint’s sowohl die europäische Verwertungsgesellschaft als auch den Stones selbst nicht allzu sehr zu jucken, d.h. sie werden keine Klage anstreben, womit die CDU im Gegensatz zum gemeinen Raubkopierer ungehindert weiter Songs spielen darf, bei dem komischerweise grade mal der Titel zu Wahlkampf paßt: “Angie, Angie! With no loving in our souls and no money in our coats, you can’t say we’re satisfied…”
Erst die Bewohner der neuen Bundesländer als Kälber und Idioten beschimpfen, und dann fröhlich gegen Urheberrechte verstoßen. Hoffen wir mal, daß die Union die nächsten Wochen so weiter macht, sonst sehe ich schwarz mit dieser Republik.
Now playing: Herbert Grönemeyer — Mit Gott
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Von taz-Lesern und Christen //at 01:41 //by abe
Heute habe ich meinen ersten Leserbrief an die taz geschrieben:
From: Axel Beckert <abe@deuxchevaux.org> To: briefe@taz.de Subject: Von taz-Lesern und Christen Öffentlicher Leserbrief zum Kommentar "Zwischen Hysterie und Desinteresse" von Stefan Reinecke aus der taz vom 7.1.06 Lieber Stefan Reinecke, ich mag ja die taz und auch die Kommentare in der taz, selbst wenn bzw. gerade weil sie manchmal recht bissig sind und auch hin wieder dem Leser etwas unterstellen. Aber der gesamten taz-Leserschaft zu unterstellen, sie seien alle Christen, ist schon heftiger Tobak. Ist das Alte Testament mit dem Grundgesetz vereinbar? Als ich das las, kamen mir ungefähr folgende Gedanken: »Nette Idee. Da findet sich sicher was. "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben." klingt z.B. nicht so, als wäre es mit der Religionsfreiheit nach Grundgesetz, Artikel 4, Abs. 1 vereinbar: "Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich."« Und dann kommt sowas: Überlegen Sie gut, denn wenn Sie falsch antworten, steht Ihre Verfassungstreue in Zweifel. Wie bitte?!? Ja, klar, das gilt für Christen, aber das steht hier als hätte der vorherige Satz auch "Ist die taz mit dem Grundgesetz vereinbar?" lauten können -- dann wäre der Hinweis nämlich gerechtfertigt. Sicher, der Kommentar will zeigen, wie abstrus die Politik der CDU im Ländle isch -äh- ist, und er hat sicher auch beim einen oder anderen Christen die gewünschte Wirkung gezeigt und ihn recht kalt erwischt, aber z.B. bei Agnostiker und Atheisten, von denen es in Deutschland und insbesondere unter den taz-Lesern sicher nicht gerade wenig gibt, geht der Schuß kräftig nach hinten los. Mit freundlichem Gruß, Axel Beckert -- /~\ | Axel Beckert \ / ASCII Ribbon Campaign | abe@deuxchevaux.org X Say No to HTML in E-Mail and News | abe@fsinfo.cs.uni-sb.de / \ | http://abe.home.pages.de/
Bin mal gespannt, ob er abgedruckt wird. :-)
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