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Wednesday·25·April·2007

Das Web 2.0 Stöckchen //at 01:57 //by abe

Aus der Webzweinull Abteilung

Kaum bloggt man mal wieder, kommt einem auch gleich wieder ein Stöckchen entgegen geflogen, dazu auch noch zu einem solch brisanten Thema wie Web 2.0.

Also fangen wir an: Ich nutze Apache 2.0, Blosxom 2.0, Emberl 2.0, WML 2.0, CSS 2.0, Firefox 2.0, HTML 2.0, Debian 2.0, äh, moment, nee, so altbacken bin ich nun auch wieder nicht. Ach, das war gar nicht die Frage? Achso. Na dann wollen wir mal die eigentlichen Fragen beantworten…

Nutzt Du Social Bookmarking/Networking Seiten wie Digg, Yigg, Mister Wong oder Del.Icio.Us? Wenn ja, welche?
Kaum. Einen Yigg-Account habe ich, wenn auch schon lange nicht mehr benutzt, Digg ist mir aufgrund ihres Abmahnwahns unsympathisch, Mister Wong sagt mir sowas von gar nix und Del.Icio.Us finde ich durchaus interessant, denke aber nicht, daß es mir wirklich etwas bringt, da ich meine Bookmarks — sofern Zeit ist *hüstel* — selbst von Hand zu Fuß als HTML tippe und damit genauso browserunabhängig bin. Flock nutze ich dementsprechend auch nicht.
Nebenbei: Digg und Yigg sind für mich keine Bookmarking-Seiten sondern Newsportale. Und unter einer Social Networking-Seite verstehe ich Orkut (Ja, habe ich einen Account, aber vernachlässigt), OpenBC (das neuerdings heißt wie ein Filmchenabspieler für Windows, nein habe ich keinen Account und will auch keinen. Ich mache kein “Business”.) oder LinkedIn (wirkt auf mich noch viel mehr auf Business abgestimmt als OpenBC). Und gute Jobs habe ich bisher auch immer ohne solche Seiten bekommen. Das einzig nette daran, ist festzustellen, wie klein die Welt doch ist.
Schaust Du Dir Videos bei Videoportalen wie YouTube, Sevenload oder DailyMotion an? Wenn ja, was für Videos guckst Du Dir meistens an?
Manchmal. Meist dann, wenn sie sowieso grade im Büro umgehen und alle Kollegen gemeinsam vor einem Monitor rumlachen. Sprich, meist sind’s irgendwelche witzigen Sachen. Manchmal auch Filmtrailer. Wobei ich eigentlich außer Google Videos und YouTube kein anderes solches Portal wirklich kenne. Zumindest sagen mir die anderen genannten sowas von gar nix.
Kennst bzw. nutzt Du Flickr?
Kennen kommt man wohl kaum drumherum. Nutzen? Ja, manchmal, zum Bilder anschauen, die mir irgendjemand zeigen will oder über die ich sonstwo gestolpert bin. Account habe ich jedenfalls keinen. Ich war mit allen Webgalerie-Lösungen bisher unzufrieden und hab mir meine eigene geschnitzt. Web 2.0 brauche ich an der Stelle bisher nicht. Aber wer weiß, vielleicht bekommt das Ding auch mal RSS-Feed-Support.
Was hälst Du von Diensten wie Twitter oder Frazr?
Ich kenne sie nicht einmal. *draufklick* Nix.
Wie viele RSS-Feeds hast Du abonniert?
Ich meine mich zu erinnern, dass neuere Versionen von Lilina nur bis ca. 50 Feeds skalieren. Ich hab ein paar mehr, vermutlich so ca. 60-70 Blogs und ähnliches. Dazu noch unzählige Newsfeeds (wohl so um die 40-50, Tendenz steigend, vor allem Symlink wegen), die ich aber von den Blogfeeds getrennt halte und auch nicht mit einem Feedreader sondern so einer Art Cheesy Portal lese. Wobei es so aussieht, als ob sich bei Lilina wieder was tut, jedenfalls hat die Seite ein neues Design und eine neue URL. Müßte ich mir mal wieder mal ansehen.
Liest Du die alle täglich?
Nicht mal mehr monatlich oder sonstwie regelmäßig. Seit das letzte Upgrade meines Lilinas eine katastrophale Performance an den Tag legte eigentlich gar nicht mehr. Und zum Flicken hatte ich bisher keine Lust. Genausowenig wie ich bisher Muße dazu hatte, mein “Cheesy Portal” wieder in Sachen Feeds auf den aktuellen Stand zu bringen. Deswegen auch keine Links. Liegt wohl daran, daß mir die Arbeit seit dem Stellenwechsel vor einem Jahr wieder richtig Spaß macht und deswegen keine Zeit mehr für solche weniger wichtigen Dinge ist. ;-)
In wie vielen Weblogs bloggst Du? (Eigene oder Mitautor)
Da ich Symlink nach wie vor nicht als Blog ansehe (und auch nicht unbedingt den ISG Newsticker oder den LUG-Camp 2007 Newsticker) nur in zweien: In diesem meinem eigenen Blog wenn mir gerade danach ist (also nicht mit dem Zwang täglich was zu posten, wie manch andere Leute) als auch in der inoffiziellen Blosxom User Group, dort im Normalfall dann, wenn’s was neues (aber nicht notwendigerweise wichtiges) in der Blosxom Community gibt.
Kommentierst Du in anderen Blogs? Wenn ja was?
Hin und wieder mal. Meist bei Freunden, manchmal auch bei Leuten, die ich nicht kenne. Was es dann ist, ist recht unterschiedlichen. Von hilfreichen Informationen bis hin zu blöden Kommentaren ist sicher schon alles dabei gewesen. ;-)
Wer ist Dein persönlicher Blog-König von Deutschland der Schweiz?
Was ist ein “persönlicher Blog-König”? Jemand, der Blogs schreibt so wie das Klischee sie erwartet, eben täglich, mit viel persönlichem oder unwichtigem Zeugs? Hmm, in der Schweiz die RUBIs sind recht fleissig und viel persönliches ist da auch dabei, dazu ist’s noch witzig, weil praktisch die ganze Familie bloggt. Und informativ ist es ab und an außerdem noch. In Deutschland kenne ich zu wenige Blogs, aber da fand ich immer das Daily Ivy Blog ganz gut, auch wenn es als Blog keinerlei wirklichen Ersatz für Ivys Bar sein kann. *seufz*
Gehört Weblogs Deiner Meinung nach die Zukunft oder sind sie nur ein vorübergehender Hype?
Weder noch. Sie sind eine Nuance eines Mediums mehr, die das letzte Jahrzehnt hervorgebracht hat. Mit eigenem Charakter und nicht eigentlich kaum mehr wegzudenken, aber sicher auch nicht die Krone der Web-2.0-Schöpfung.
Wird es Dein Blog / Deine Blogs dann auch noch geben?
Es ist glaube ich gemeinhin bekannt, daß ich selten was wegschmeiße oder gar Webseiten lösche, nur weil ich sie grade nicht brauche, nutze oder pflege.

Und bevor’s zu Ende ist, füge ich hier grade noch zwei Fragen ein, weil ich doch das eine oder andere zum Thema Web 2.0 in diesem Stöckchen vermisse.

Welchen Feedreader nutzt Du?
Webbasiert: den bereits erwähnten Lilina für Blogs und einen auf einer PHP-Feedreader-Bibliothek basierender Eigenbau, der nach dem Vorbild von Slashdots Cheesy Portal gebaut ist — nur mehrspaltig, für News. Sonst Opera, allerdings nur mit wenigen Feeds. Ich habe zwar auch schon raggle und snownews ausprobiert und so schlecht sind die beiden sicher auch nicht (snownews ist einen Tick intuitiver zu bedienen), aber wirklich begonnen sie zu nutzen habe ich nicht. Gregarius fürs Web und Newsbeuter für die Textkonsole wollte ich mal noch ausprobieren.
Was gehört für Dich sonst noch zum Web 2.0?
Google Maps, maps.search.ch und Konsorten inklusive API. Könnte man auch unter dem Überbegriff AJAX laufen lassen. Dann natürlich Wikis. Und nicht zu vergessen Microformats wie z.B. XFN. Wundert mich eigentlich, das das vorher kaum vorkam in dem Stöckchen.
Wo gehts weiter mit dem Web 2.0 Stöckchen?
Also sicher mal bei Venty sei’s in seinem leider schon wieder aufgegebenen Gopher-Blog oder in seinem PodCast, dem ich nicht wirklich folge, weil ich keine PodCasts höre.
Dann vielleicht noch bei Dieter Schlabonski, weil der es sicher schafft, auch daraus einen stilechten Rant zu machen.
Und Myon bastelt ja bei Debian gerne mit Web-2.0-Methoden rum, dem werfen wir das grade auch mal zu.
Sonst fallen mir nur noch Leute ein, die kein Blog haben und daher auch kaum Stöckchen fangen können oder das Stöckchen schon bekommen haben. :-)

Now playing: El-Vez — Mexican Radio

Saturday·21·April·2007

Vermisst //at 19:51 //by abe

Nun bin ich fast ein Jahr in Zürich und so langsam fällt mir auf, welche Dinge ich aus Deutschland vermisse (oder es sie hier zumindest nicht zu geben scheint) und sie ggf. importieren lassen muss:

  • Afri-Cola (Update: Gibt’s z.B. bei Turbinenbräu in Zürich oder bei HAKO in Winterthur. Prost! ;-)
  • Bad Heilbrunner Mate-Tee (Update: Nicht die “Figur-Fit Kräuterteemischung”, die ich heute im Coop in der Gesundheitsabteilung als teure 8-Beutel-Packung entdeckt habe, sondern den Guarana-Mate- und den Orangen-Mate-Tee in größeren Packungen mit 15 Beutel.)
  • Maultaschen
  • Stabile Getränkeflaschen oder kurz: Pfandflaschen
  • Ajona
  • Edelstahlbremsleitungen für meine alten Kisten
  • Das Dreierles-S — Ok, das vermisse ich auch in Deutschland seit einigen Jahren, aber dort ist es nur seltener geworden anstatt eliminiert worden.
  • Zuverlässiges Internet zuhause.

Deutschland als solches vermisse ich dagegen weniger. Nach ein paar Monaten wußte ich schon nicht mehr, wann ich das letzte Mal in Deutschland war.

Aber es gibt auch Dinge, die ich vermissen werde, falls es mich mal wieder zurück nach Deutschland verschlagen sollte:

  • Rivella
  • Einen ordentlichen und gut durchorganisierten Ö(PN)V
  • Rösti in allen Variationen
  • 30 Tage Zahlungsziel als Normalfall
  • Den Pragmatismus der Ämter
  • Die Freundlichkeit der Leute, denen man auf der Strasse begegnet.
  • Die kurzen Entfernungen
  • Daß man Leute unterschiedlichster Herkunft, Nationalität und Kultur allerorten (Update: ok, zumindest in Zürich ;-) trifft.

Aber trotzdem, auch, um die immer wieder aufkommende Frage zu beantworten: Natürlich gefällt’s mir hier immer noch. ;-)

Update am 21.4. gegen 19:30 Uhr nach vielen hilfreichen Kommentaren und Afri-Cola-Kauf bei Turbinenbräu. Außerdem hat Tobias das ganze nochmals in umgekehrt in seinem Blog gepostet: aus der Sicht eines Schweizers in Berlin. Und mein Trackback ist wohl immer noch kaputt. :-/

Thursday·19·October·2006

Herbstumfrage //at 13:44 //by abe

Aus der G5 Abteilung

Über ein Blog-Posting von Priska bin ich auf die netten Fragebögen von gimme5 gestolpert.

Da will ich den Aktuellen grade auch mal beantworten, während die anderen Kaffeetrinken sind.

  1. Nenne 5 typische Herbstsachen.
    Näääbl (aka Nebel), rot-bunte Blätter, mit Blättermatsch bedeckte Waldwege, Drachenfliegen, es wird wieder früher dunkel.
  2. Würdest du Pilze essen, die du selber gesammelt hast?
    Vermutlich nicht. Ich sammel aber auch eh keine.
  3. Was würdest du mit farbigen Blättern von den Bäumen und Kastanien basteln?
    Herbarium und Kastanien-Männchen
  4. Welche Herbstgerichte schmecken dir am besten?
    Käse- —äh, Verzeihung— Chäsfondue. Ich muß unbedingt mal eine Fahrt im Fondue-Tram machen.
  5. Hast du schon mal einen Drachen gebaut? Ist er geflogen?
    Schon mehrmals. Einmal in der Grundschule oder im Kindergarten oder so und einmal selbst zuhause einen Miniaturdrachen (Butterbrotpapier, Holzspieße und Bindfaden) Geflogen? Bei dem aus meiner Kinderzeit weiß ich’s nimmer so genau, der Miniaturdrachen nur hinterm Ventilator (Huch, hier macht das Blog ja einen Autolink hin? Argh, nee, nicht der Ventilator ;-) und das auch noch recht instabil. Allerdings fliege ich seit mehr als 10 Jahren mit einem zu Schulzeiten gekauften und seither immer wieder geflicktem gelb-blauen Tandem-Lenkdrachen.


Friday·29·September·2006

MSIE und Geldautomaten //at 19:27 //by abe

Aus der ARGH Abteilung

Mir sind ja schon die Haare zu Berge gestanden, als ich von Geldautomaten mit Windows 95 als Betriebssystem hörte, aber das hier ist einfach die Höhe: Ein Geldautomat der Berliner Spaßkasse, bei dem bei der Geldausgabe der Internet Explorer einen Skript-Fehler meldet. “Zum Glück” lautet der Fehler “Zugriff verweigert”. Aber wir wissen ja, beim Internet Explorer ist selbst about:blank gefährlich.

Note to myself: Wenn Du das nächste Mal in Berlin bist, meide Geldautomaten der Berliner Spaßkasse.

Monday·25·September·2006

Suizid im Stadtgebiet //at 14:57 //by abe

Aus der merk--und-hirnbefreiten Abteilung

Liebe (anderen) Velofahrer und -fahrerinnen von Zürich,

egal, wie multimobil ihr seid: Autofrei heisst weder hirn- noch beleuchtungsfrei.

Manchmal habe ich echt das Gefühl, in Zürich gibt es mehr hirnlose Velofahrer als hirnlose Autofahrer. Autofahrer ohne Licht sind dort nachts jedenfalls recht selten, aber Velofahrer ohne Licht sind nachts in Zürich eher der Normalfall. (Naja, spätestens im Triemli gibt’s dann hoffentlich einen Merkbefreiungsentzug.)


Hmm, ab wann Veltheim wohl auch Fahrsicherheitstraining für Velofahrer anbietet? Notwendig wär’s ja anscheinend.

Veltheims Palette für die motorisierten Verkehrsteilnehmer ist jedenfalls schon recht umfangreich, wie die LUGS heute mal wieder bei ihrem regelmässigen Schleuder-Event (leider diesesmal parallel zu multimobil und dem Klausenrennen) feststellen durfte.

Diesesmal war ich übrigens mit der Ente dabei, welche sich mit ihren 28 PS wider Erwarten sehr wacker geschlagen hat und durch ihre angsteinflössende Kurvenlage (Bilder und Filmli bei Priska) und entsprechenden Reifengeräuschen für die einen oder anderen beeindruckten Gesichter gesorgt hat. (Oder waren’s eher besorgte Gesichter?)

Now playing: J.B.O. — Schlumpfozid im Stadtgebiet

Monday·18·September·2006

Parfüm im Kneipenklo //at 15:34 //by abe

Aus der Die-spinnen-die-Schweizer Abteilung

Nachdem ich gestern einem Freund beim Umziehen half, lud er mich im Anschluß zum Essen ins Cheyenne in Oerlikon ein. Das “Goat Cheese Foccacia” mit Grillgemüse war extrem lecker und auch sonst schien das Lokal ganz nett. Bis zu dem Moment, an dem ich mir auf der Toilette die Hände waschen wollte…

Wie so üblich in nicht-privaten Toiletten greift man zu dem Behältnis rechts neben dem Waschbecken, drückt daran auf irgendeinen Knopf und bekommt dafür ein wenig Flüssig- oder gemahlene Seife auf die Hand. Aus diesem Spender kam allerdings extrem wenig und sehr dünnflüssige Seife. Also halt noch ein paar Mal draufgedrückt und Hände gewaschen.

Hmmm, irgendetwas stinkt hier bestialisch. Und zwar nach Parfüm. Und besonders viel taugen tut die Seife auch nicht. Und wieso ist links neben dem Becken nochmals ein anderer Seifenspender? Ich schaue mir den Spender rechts vom Becken nochmal genauer an. Vielmehr als ein französisch klingender Firmen- oder Produktname scheint nicht draufzustehen. Doch, da unten, eine URL: www.$firmenname-parfum.ch. Parfüm? Ja, spinnen die denn? Ich rieche an meiner rechten Hand und mir wird fast übel.

Ich habe dort dann mit der richtigen Seife meine Hände mindestens dreimal gewaschen, aber ganz weg wollte der Gestank trotzdem nicht gehen. Zuhause habe ich dann als erstes meine Hände nochmals mit parfümfreier Seife und einer Fingernagelbürste mehrmals gewaschen. So langsam kann ich meine rechte Hand wieder riechen (bzw. nicht mehr riechen, je nach Sichtweise ;-).

Offen bleibt jedoch die Frage: Was in aller Welt treibt einen Kneipenbesitzer dazu, einen Parfümspender, auf dem nicht einmal draufsteht, daß es ein solcher ist, auf der Herrentoilette zu installieren? Und dann auch noch an einer Stelle, die typisch für Seifenspender ist? Am liebsten würde ich ja denjenigen, der das verbrochen hat, solange in Parfüm baden, bis ihm schlecht ist.

Sunday·17·September·2006

FrOSCon, COSIN und ein zu Kazehakase bekehrter Ex-Galeon-Fan //at 03:16 //by abe

Aus der Nette-Wochenenden Abteilung

Bereits zwei Wochen her, aber trotzdem nett, war die FrOSCon (Free and Open Source Software Conference), auf der ich im normalen Vortragsprogramm drei Vorträge und am Debian Day einen weiteren gehalten habe. (Die Folien zu diesen Vorträgen sind seit dem Wochenende nun auch alle online.) Wie ich schon auf schrieb (und von der Online-Zeitung doppelpunkt: der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg bereits zitiert wurde), war ich von der FrOSCon recht beeindruckt: Dafür, dass es diese Veranstaltung dieses Jahr zum ersten Mal lief, war sie verdammt gut organisiert. Und trotzdem schien keiner der Orgas Stress zu haben oder liess sich diesen zumindest nicht anmerken.

Die FrOSCon hat in meinen Augen definitiv das Potential, um sich neben den Chemnitzer Linuxtagen zu der Community-Konferenz im deutschsprachigen Raum zu mausern: Eine im Westen, eine im Osten. Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Mal.

Dieses Wochenende war ich auf dem nächsten Event, der (oder “dem”?) Chaos Singularity (COSIN) im Kulturzentrum Bremgarten (KuZeB), einem bisher noch kleinen, aber dennoch feinen Schweizer Hacker-Treffen, welches von den verschiedenen Chaostreffs der Schweiz, den SheGeeks und trash.net organisiert wurde.

Neben dem Wiedertreffen bekannter Namen und Gesichter habe ich auch viele neue Leute kennen- und schätzen gelernt. Ich muss auf jeden Fall auch mal den Zürcher Chaostreff besuchen.

Und natürlich habe ich auch wieder mal einen Kommandozeilen-Workshop mit Lynx als Präsentationsprogramm auf meinem Pentium-1-ThinkPad bijou (ein Restaurant um die Ecke hieß witzigerweise genauso) gehalten, der anscheinend, wie im Rückblick behauptet wird, dafür sorgte, daß »einige der Besucher […] in bisher nicht gekannte Sphären ihrer Shell eintauchten«. Beeindruckend beim Workshp war für mich, daß extrem viele Zuhörer mitdachten, interessante Fragen stellten und z.T. auch gleich selbst beantworteten. Der beste Dank an den Referent war aber auch hier wieder die leuchtenden Gesichter von Spielkindern, die gerade ein neues Spielzeug gezeigt bekamen. :-)

Direkt nach dem Workshop bin ich noch mit Folken ins Gespräch gekommen und er hat irgendwann zwischendrin mal über Webbrowser geflucht und als in diesem Bereich in der Zwischenzeit sehr sensible Person konnte ich nicht anders und etwas in der anscheinend noch offenen Wunde herumstochern: Und siehe da, ein weiterer Galeon-1.2-Fan, der von Galeon 1.3 und von Epiphany und Firefox erst recht massiv enttäuscht ist. Während ich über viel Konfigurationsgerödel mit gconf-editor und anderen wilden Sachen meinen Galeon 1.3 einigermaßen gefügig machte, bis ich Kazehakase entdeckte, ging er einen wesentlich radikaleren Weg: Er stellte auf links2 im grafischen Modus um. Als ich ihm dann nach etwas Zappeln-Lassen Kazehakase und die wichtigsten Einstellungen (UI-Level auf “Expert” setzen) zeigte, gab es ein zweites Mal an diesem Abend leuchtende Augen. Wieder einen zum einzig wahren Browser™ bekehrt. ;-)

Sehr gut war auch noch das Essen (Dank an Beni vom KuZeB!) und sehr nett auch noch die abendliche Beschallung mit Welle-Erdball-SIDs von einem echten C64 aus. (Deswegen einen anlachen werde ich mir trotzdem nicht. :-)

Und da Venty ja dieses Wochenende im Triemlispital lag, hat er mir für diese Zeit sein TomTom zur Verfügung gestellt. Für die Hinfahrt war das ganz nett und funktionierte wunderbar, aber auf der Rückfahrt (mit tiCo zusammen zum Triemlispital um Venty zu besuchen) hat es uns sooft fehlgeleitet, daß wir per Landkarte vermutlich schneller gewesen wären, weil ich mir dann den ganzen Weg einmal im Voraus angeschaut hätte und nicht nach jeder vom TomTom fehlgeleiteten Kreuzung erstmal rätseln mußten, was jetzt schon wieder schiefgegangen war und wo wir wirklich hin sollten. Mal ganz davon abgesehen, daß eine Ente mit Navigationsgerät doch schon sehr komisch anmutete und Landkarten da einfach stilgerechter sind. ;-)

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Er wurde 1975 Villingen-Schwenningen geboren, machte sein Abitur in Schwäbisch Hall, studierte Informatik mit Nebenfach Biologie an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und lebt nun in Zürich und arbeitet an der ETH Zürich in der Netzwerksicherheitsgruppe (NSG) der Informatikdienste.

Axel ist ... Entenfahrer, Diplom-Informatiker, Liegeradfahrer, Linux- und FreeBSD-Admin, Grüner, Debianer, VCD-Mitglied, Software-Entwickler, taz-Abonnent, Kommandozeilen-Freak, Nichtraucher, Emacs-Nutzer, bekennender 70er-Jahre-Orange-Fetischist, Webdork, Philippe-Starck-Fan, Symlinker, Ritter der Chromstoßstange, JAPH, Pfadfinder, CX-Fahrer, Pufferküsser, UserFriendly-, Dilbert- und Garfield-Leser, ACCM, Mensaner, Wiki-Addict, Neuwagenverweigerer, Kamel, Dauer-IRCer, Rautavist, Altrechner-Sammelstelle, ...

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