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Tuesday·11·July·2006

Fahrsicherheitstraining, ABS und altersschwache Schläuche //at 09:49 //by abe

Aus der Ich-weiß-warum-ich-immer-vier-Liter-LHM-als-Reserve-im-CX-habe Abteilung

Gestern war ich dank Priskas Organisations- und Überzeugungstalent zusammen mit anderen LUGSern beim Fahrsicherheitstraining im Veltheim Driving Center im Aargau in der Schweiz.

Da die Ente momentan eh wegen verschlissener Motorlager darauf wartet, den Motor überholt oder ausgetauscht zu bekommen, und ich sowieso lange Strecken lieber mit meinem CX fahre, wenn ich mal wieder nicht ganz so viel Zeit habe, wie ich gerne hätte (bin am Abend —äh— Morgen vor der Fahrt in die Schweiz um 2 Uhr aus dm Büro), war ich mit dem CX dort.

Neben der Theorie, in der sich ein paar der Dinge, die ich vor 15 Jahren in der Fahrschule gelernt (aber — zum Glück — teilweise eh nie akzeptiert hatte) als falsch herausstellten und die meine Fahrphysikkenntnisse um einige feine, aber wichtige Details erweiterte, gab’s auch viele, sehr aufschlußreiche Erfahrungen mit dem eigenen Auto.

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Monday·03·April·2006

Und gleich die erste Feuerprobe: Geisterfahrer //at 13:34 //by abe

Aus der ausnahmsweise-mal-nicht-Murphy Abteilung

Da war man grade am Samstag bei einem Fahrsicherheitstraining und prompt darf man das gerade Gelernte auch gleich einsetzen: Auf der Rückfahrt gen Mainz kam mir in einer Autobahnbaustelle zwischen Rheinfelden und Lörrach ein Geisterfahrer entgegen: Vollbremsung auf nasser Fahrbahn — die beiden Fahrzeuge blieben etwa im Abstand von 10 bis 15 Meter stehen.

Der geisterfahrende Audi verzog sich dann holpernd aber recht flott über die die beiden Fahrbahnen trennenden gelbe Wulst mit kleinen roten Baken auf seine Fahrbahnseite und fuhr mit einem sichtlich verdatterten Fahrer weiter. Vermutlich war er mehr geschockt als ich.

Etwa ein Kilometer später wurde mir auch klar, wie das überhaupt passieren konnte: Dort endete die gelbe Wulst plötzlich und die (noch nicht ganz fertige) Autobahn sah aus wie eine Landstraße — oder eben wie die Fahrbahn einer normalen, zweibahnigen Autobahn, wenn man mal von dem doppelt durchgezogenen Streifen zwischen den beiden Spuren und den wirklich großen Schildern “Achung! Gegenverkehr!” absieht.

Warum man dann allerdings trotzdem auf einer leeren (vermeintlichen) Autobahn mit doppelt durchgezogen Streifen zwischen den beiden Spuren auf der linken Spur fahren muss, ist mir allerdings völlig unklar. Naja, die Wege mancher Autofahrer sind offenbar unergründlich. Und Murphy war dieses Wochenende wohl faul: Eigentlich hätte nach Murphys Gesetz sowas direkt vor dem Fahrsicherheitstraining passieren müssen und nicht danach. ;-)

Der provisorische Ersatz für den rissigen LHM-Rücklaufschlauch hat übrigens problemlos bis nach Hause gehalten (und hält immer noch), das Ersatzteil habe ich heute morgen bei Rosenstocks bestellt und wird am Donnerstag eingebaut.

Sunday·02·April·2006

Ente hat vermutlich Getriebelagerschaden //at 13:48 //by abe

Aus der Alle-Jahre-wieder Abteilung

Seit Sonntag macht die Ente beim Beschleunigen und bei der Motorbremse komische Kratz- und Klimpergeräusche von vorne. Erster Verdacht war, daß sich mal wieder das Luftleitblech um den Kühlventilator gelockert hat und an diesem oder einer der Riemenscheiben des Keilriemens streift. Aber irgendwie waren die Geräusche durch hin- und herbewegen des Luftleitbleches bei im Stand laufenden Motor nicht annährend in der entsprechenden Lautstärke zu reproduzieren.

Montagmorgen dann für Dienstagmorgen einen Werkstattbesuch bei Stefan ausgemacht. Da ich immer noch von irgendwas Losem rund um den Kühlventilator ausging, habe ich die Ente nicht groß ausgeladen…

In “Werk 2” der Werkstatt angekommen mehrte sich der Verdacht, daß die Geräusche eher aus der Gegend Kupplung und Getriebe kommen. Eine kurze Probefahrt über den Hof ließ die Vermutung, daß es sich um einen Getriebelagerschaden handelt, leider deutlich erhärten. Und das immer mal wieder aufgetretene Klimpern sind wohl die Reste des Lagers am Grund des Getriebes.

Daß man mit solch einem Getriebe nicht mehr groß rumfährt, weil permanent die Gefahr besteht, endgültig liegen zu bleiben, ist einleuchtend. Nur leider war zur Zeit kein Leihwagen verfügbar. Netterweise hatte mir Markus vom Werk 2 dann seine Ente geliehen, da er nur wenige hundert Meter vom Werk 2 entfernt wohnt und im Notfall auch noch andere Fahrzeuge zur Verfügung hat.

Da absehbar war, daß der notwendige Getriebewechsel eine größere Aktion wird, gab’s auch gleich den Auftrag für noch mehr Arbeiten: Neue Bremsscheiben vorne, neue Nebelschlußleuchte (die teuren Hella-Dinger halten keine einzigen Aufsetzer aus…), neue Verkabelung des Rückfahrscheinwerfers wegen Massefehler, neuer Heckscheibenheizungsschalter (leuchtet zwar schön, aber gibt kein Strom nach hinten), neue Heizbirnen, verschlissenes Luftfiltergehäuse flicken sowie Auspuff als auch Verbindung zwischen Luftfilter und Öleinfüllstutzen abdichten. Das werden mit Sicherheit wieder einige Hundert Euros…

Vorher durfte ich aber noch den ganzen Klumpbatsch, der so in der Ente rumflog, in Markus’ Ente umräumen: Campingausrüstung, Leergut, einen alten 15”-Monitor von dyfa, Werkzeugkasten, etc.

Und nach der Ente kommt der CX mit Werkstatt dran: Neuer Anlasser, neuer LHM+-Rücklaufschlauch, zwei neue Heckklappenschaniere und ein wenig Rostvorsorge. Vorher bekommt er aber noch zwei neue Scheibenwischer.

Friday·17·March·2006

Queue für den Smart und andere automobile Schmerzen //at 01:23 //by abe

Aus der designfreien Abteilung

Gerade beim Nachbarn bebal entdeckt: Für den unsäglichen Smart (Getriebe serienmäßig kaputt und so) gibt es jetzt einen Queue (sprich: “Kö”) namens Clever-End.

Für einen Entenfahrer ist so eine Kofferraumerweiterung ja nichts unbekanntes (und optisch hat die Ente ja noch nie Ansprüche gestellt), aber an den Smart, dessen Länge eines seiner wenigen positiven Features war, einen pummelig-häßlichen GfK-Kasten (je nach Modell sogar ohne Heckscheibe) dran zu pappen, ist schon heftig.

Dann doch lieber einen alten Fiat Croma oder einen alten Seat Toledo per Heckklappenersatz zum Kombi machen. Zumindest den Toledo-Umbausatz gab’s wohl von Bieber Cabriolet in Borken. Der Umbausatz für den Croma war zumindest vom Konzept her mehr oder weniger identisch und könnte ebenfalls von diesem Hersteller gewesen sein.

Achja: Weitere automobile Schmerzen bei SpOn, auf die ich aber nicht weiter eingehen möchte: ein gechoppter, dreitüriger Porsche Cayenne von Rinspeed. Ein normales SUV ist ja schon schlimm genug, aber sowas da…

Die Autowelt hat einen neuen Elch //at 00:44 //by abe

Aus der Ehrlich!-Wir-haben-nix-gemacht! Abteilung

Die Autowelt hat einen neuen Elch: Der Billigwagen Logan der rumänischen Renault-Tochter Dacia legt sich beim Elchtest des ADACs flott aufs Dach. Tja, da muß der Renault-12-Nachfolger wohl noch ein wenig üben. (Danke an Ermel für den Hinweis.)

Und wenn wir schonmal grade AutoBlöd lesen, dann wenigstens auch mal was erfreuliches: Der 911er jetzt wieder mit runden Scheinwerfern statt Spiegeleiern.

Citroën ist wieder da //at 00:40 //by abe

Aus der le-retour Abteilung

Citroën ist wieder da — voll da. Zurück auf alten Pfaden, dort wo wir Citroën erwarten, dort wo Citroën hingehört: Weit weg vom Mainstream, mit Komfort und Avantgarde die seinesgleichen sucht — außer in der eigenen Geschichte.

Der Citroën C6 ist nach den immer aufgeweichteren Modellen der 80er, und den Peugeots der 90er wieder ein echter Citroën. Er hat es sogar geschafft, daß ich mir zum ersten Mal eine AutoBild gekauft habe (dort war der erste Test in Deutschland drin) und heute seit langem mal wieder eine ams, da dort der erste ausführliche Test in Deutschland drin war.

Der C6 beeindruckt. Durch Eigenständigkeit, durch Technik, durch Komfort und — was sowohl ams- als auch AutoBild-Redakteure vehement bestritten — durch Retro-Design. Nicht im ganzen, nein, das hat Citroën noch nie gemacht. Retro-Design ist bei Citroën eine teilweise gut in den Details versteckte Hommage an frühere Modelle.

War beim XM der Fensterlinienknick Seiner Majestät unverkennbar, so sah man die Rückleuchten des CX an ihm nur bei angeschaltener Warnblinkanlage oder — noch deutlicher — bei offenem Kofferaum.

Beim C6 muß man zwar etwas genauer hinschauen, aber der Kenner wird trotzdem schnell fündig: Nicht nur die Silhouette der Schräghecklimousine mit kurzem Überhang hinten und langem Überhang vorne, sondern auch die Abmessungen sind ein CX-Zitat, genauso die konkave Heckscheibe. (Liebe ams-Redakteure, in einem Satz “kein Retro-Design” zu schreiben und direkt darauf vom “Gag” der konkaven Heckscheibe zu schreiben, zeugt wahrlich von Unkenntnis der Materie.) Dann hintere Türen ohne Radausschnitte im Türblech, eine gegenüber dem Rest des Hecks versenkte Heckklappe, unauffällig nach unten verlängerte Karosserie durch farblich abgesetzte Schweller und Türunterkanten, die Art des Übergangs des Kühlergrills in die Karosserie, der riesige Kofferraum und trotzdem nur ein “Kofferraumdeckel”, Blinker mit einer weiteren Leuchte in der vorderen Stoßstange hinter dem gleichen Glas sowie Scheiben, die man nicht selbst putzen müssen will *duck*, auch hier läßt der CX grüßen. (Beim Verbrauch allerdings auch. Öhm. :-)

Dann endlich wieder mitlenkende Scheinwerfer! Wie lange haben wir darauf warten müssen… (Genau, seit über 30 Jahre — die DS wurde in meinem Geburtsjahr eingestellt.) Die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung ist heute dagegen keine Besonderheit mehr, ihre extreme Leichtgängkeit aber sehr wohl. Und natürlich ein Zitat. Oder was meinen Sie, worin man mit einem Finger im Stand die Vorderräder mühelos voll einschlagen kann. Genau, im CX… Mal ganz davon abgesehen, daß auch der Name “C6” selbst ein Zitat ist.

Endlich mal wieder ein moderner Citroën, der sich sehen lassen kann. Definitiv eines der wenigen modernen Automobile, die mir gefallen. (Das einzige andere, das mir spontan einfällt, ist übrigens der Mazda RX-8.)

Und trotzdem erfüllt der C6 manche Citroënträume nicht: Auch wenn zwei der drei Lenkradstreben schwarz sind und die untere hell ist — ein Einarmlenkrad ist das noch lange nicht. Und der V6 ist auch kein 6-Zylinder-Boxer, wie man ihn für die DS geplant hatte (und aus Zeitgründen dann durch das absolute Gegenteil ersetzte: den langhubigen, stehenden Reihenvierzylinder aus dem Traction Avant) und auch kein Dreischeibenwankelmotor, wie er mal in den CX sollte. Dieser erbte dann auch nur Reihenvierzylinder seines Vorgängers.

Sind wir mal gespannt, was die Werkstätten zur Wartbarkeit und Reparierbarkeit des neuen Großen sagen, ob sie auch so begeistert wie von SM, CX und XM sind. Und, ob ein C6 Break kommen wird, denn schließlich gab es bisher noch von jedem großen Citroën (mindestens) eine Kombiversion, selbst vom Traction Avant. (Und sollte der C6 Break kommen, ist es wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis Tissier daraus Abschleppwagen, Krankenwagen und Kastenwagen baut. ;-)

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