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Wednesday·11·April·2018

Freitagstexter-Pokalverleihung, die Zweite //at 22:17 //by abe

Aus der Ich-glaub,-ich-hab-ein-Deja-Vue Abteilung

Letzte Woche durfte ich — schon wieder — den Freitagstexter ausrichten. Und schon wieder so wurd’s so eine schwierige Entscheidung:

Atari-Frosch hat mit der Aussage Die Wahrheit liegt, wie üblich, irgendwo dazwischen. sicher vollkommen Recht. Und der Spruch ist auch nicht schlecht oder zu lang. Jedenfalls hat mich der Text zum Schmunzeln gebracht, nur fehlte dann doch irgendwie etwas Pepp.

derchristoph hat’s mit Es ist genau zwei Uhr. etwas kürzer und knackiger hinbekommen, dafür aber auch etwas abstruser. Ob das eine Anspielung auf den vor kurzem passierten Wechsel von Winter- auf Sommerzeit sein sollte? Aber da wurden die Uhren ja vorgestellt und nicht zurück… Trotzdem hat mich auch dieser Spruch zum Schmunzeln gebracht.

Dagegen hat Dieter mit Bahnhofsuhren in Hameln vor dem 1. Juni 1891 (Szene nachgestellt): links Berlinerzeit, rechts Ortszeit. einen eher verwirrenden Beitrag abgegeben, der zwar aufgrund der Verwirrung irgendwie schon auch zumindest milde amüsant™ wirkte, aber dann doch mehr verwirrte als irgendwas anderes machte…

… bis man dann mal Berliner Zeit in der Wikipedia nachschlägt und erklärt bekommt, daß es diese wirklich gab und was der Unterschied zur Ortszeit ist: Berliner Zeit war nämlich so eine Art Eisenbahner-Zeitzone aus Zeiten (sic!) vor der Einführung von Zeitzonen.

Und damit hat er eine verdammt realistische und beeindruckende Erklärung für das von mir ausgewählte Bild gefunden, auch wenn das recht sicher einen ganz anderen Hintergrund hatte:

Bahnhofsuhren in Hameln vor dem 1. Juni 1891 (Szene nachgestellt): links Berlinerzeit, rechts Ortszeit.
Bahnhofsuhren in Hameln vor dem 1. Juni 1891 (Szene nachgestellt): links Berlinerzeit, rechts Ortszeit.

Und da Freitagstexter nicht notwendigerweise lustig sein müssen, geht dieser formschöne Freitagstexter-Wanderpokal…

Hier könnte Dein Text stehen!

… postwendend (aber nicht mit “Annahme verweigert” ;-) zurück an Dieter Schlabonski, der sich direkt wieder ein Freitagstexter-Foto aus den Fingern saugen muß. *hehe*

Freitagsnexter: Schlabonskis Welt

Und nun noch für die Neugierigen unter Euch der Original-Kontext des Bildes:

Die beiden Bahnhofsuhren habe ich bei meinem Sommerurlaub 2016 in Norwegen aufgenommen, und zwar am wegen Revision temporär stillgelegten Jærbanen-Bahnhof von Stavanger. (Auch die Norweger kennen die Freuden des Schienenersatzverkehrs.) Dort ist ein Großteil des Bahnsteige mit einem Parkplatz überbaut (Google Maps Satelliten-Ansicht) und deswegen auch tagsüber recht finster, zumindest wenn die Beleuchtung ausgeschaltet ist. Denn die Aufnahme wurde trotz des dunklen Hintergrundes nicht mitten in der Nacht gemacht, sondern am hellichten Nachmittag. (Auf diesem Bild in der Wikipedia sieht man die Uhren mitsamt ihrer Umgebung, allerdings in der Nacht.)

Laut meiner Fotokamera mit GPS war es zum Zeitpunkt der Aufnahme 13:02:50 Uhr UTC, also 15:02:50 Uhr MESZ. Damit ging die linke Uhr ein bis zwei Minuten vor und die rechte Uhr ca. neun Minuten nach.

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He was born 1975 at Villingen-Schwenningen, made his Abitur at Schwäbisch Hall, studied Computer Science with minor Biology at University of Saarland at Saarbrücken (Germany) and now lives in Zürich (Switzerland), working at the Network Security Group (NSG) of the Central IT Services (Informatikdienste) at ETH Zurich.

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